Blumenfeld in Basel
Elsbeth und Toni Mathis-Dürring betreiben seit 20 Jahren am Stadtrand von Basel ein Selbstpflückfeld. Mittlerweile wachsen dort rund 300 Blumensorten.
Wie ein großer Bauerngarten wirkt das Blumenfeld von Elsbeth und Toni Mathis-Dürring. Erst auf den zweiten Blick wird deutlich, dass sich die Kunden hier selbst bedienen dürfen – Schilder weisen auf den Blumennamen und den Preis hin. In einer Hütte stehen Gummistiefel und Gartenschuhe zum Ausleihen, kleine Messer hängen an einem Brett neben der Hütte. „Unser Blumenfeld liegt am Stadtrand von Basel. Dadurch erreichen wir relativ viele Kunden“, nennt Elsbeth Mathis-Dürring den Vorteil der Stadtnähe. Immerhin zählt Basel 165 000 Einwohner. Rechnet man die Vororte noch hinzu, sind es rund 500 000.
Nicht nur Sommerblumen
„Das Blumenfeld lief von Anfang an sehr gut. Deshalb haben wir es immer weiter ausgebaut“, sagt die 57-jährige Bäuerin. Mittlerweile wachsen 60 Arten bzw. 200 bis 300 Sorten Blumen auf einer Fläche von 1,4 ha. Doch wie viele andere Blumenfeldbetreiber musste auch Familie Mathis-Dürring erst Lehrgeld zahlen. „Als wir vor 20 Jahren mit dem Blumenfeld anfingen, haben wir überwiegend Sommerblumen gepflanzt. Doch gerade im Sommer sind viele Leute im Urlaub“, erinnert sich Toni Mathis-Dürring an die Anfangszeit.
Mittlerweile beginnt die Saison auf dem Blumenfeld im März mit Tulpen und reicht bis in den November, wenn die Chrysanthemen blühen. In der Zwischenzeit wächst alles an Blumen, was vasen- und freilandtauglich ist. „Wir haben das gesamte Sortiment ausgeschöpft. Mehr kann man nicht anbauen“, ist er sich sicher. Allein das Tulpensortiment ist mit 80 000 bis 90 000 Zwiebeln riesig. Familie Mathis-Dürring hat in den vergangenen Jahren einige Tricks entdeckt, wie sich die Tulpensaison verlängern lässt. Verraten wird das aber nicht.
Den vollständigen Artikel können Sie in Ausgabe 4/2011 von Hof Direkt lesen.
| Messer zum Blumenschneiden | Holzhütte am Blumenfeld | Elsbeth und Toni Mathis-Dürring | Blumenfeld in Basel |
Autor: Mareike Puppe
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